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Rauchen – auch für den Versicherungsschutz ein Risiko!

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) warnt aktuell vor den Folgen des Rauchens. Ein aktiver männlicher Raucher habe demnach im Schnitt sieben Jahre weniger zu leben als ein Mann, der auf Glimmstängel verzichtet. Beim Thema Versicherungsschutz gilt es für Raucher, ehrlich zu sein – sonst droht man, seine Ansprüche zu verlieren.

Die Liste prominenter Raucher ist lang – sei es
Bundestrainer Jogi Löw, Model Lena Gercke oder Hollywood-Star Gwyneth
Paltrow. Sie alle wurden schon mit
Glimmstängel gesichtet. Und auch wenn es nicht darum gehen soll, dies zu
verurteilen, so sollte doch jedem auch bewusst sein, dass Rauchen ungesund ist.
Vor allem, wenn der Griff zur Zigarette zur täglichen
Gewohnheit wird.

Vor den gesundheitlichen Folgen warnt nun der
Versicherungs-Dachverband GDV. Er hat eine umfassende Studie hierzu bei der
Erasmus-Universität in Rotterdam in Auftrag gegeben. Mit klarem Ergebnis:
Rauchen senkt die Lebenserwartung teils drastisch. Ein aktiver männlicher
Raucher hat knapp sieben Jahre weniger zu leben als jemand, der nie eine
Zigarette angerührt hat. Bei einer Frau macht der Unterschied immer noch sechs
Jahre aus. Für die Untersuchung wurden mehrere Meta-Studien zur Sterblichkeit
in Deutschland ausgewertet.

Rauchen kostet – auch bei der Versicherung!

Das Gesundheitsrisiko trägt auch dazu bei, dass
Raucher bei einigen Versicherungen mit höheren Beiträgen zur Kasse gebeten
werden. Beispiel Lebensversicherung: In der Regel werden die Versicherer im
Antrag danach fragen, ob der Antragsteller raucht – und mit welcher
Regelmäßigkeit. Auch wer eine private Krankenvollversicherung abschließen will,
muss zu seinem Zigaretten-Konsum Auskunft geben.
Hier ist Ehrlichkeit Pflicht. Wer bewusst falsche Angaben macht oder relevante
Gesundheits-Informationen verschweigt, riskiert nicht weniger als seinen
Versicherungsschutz.

Wer das Rauchen bereits aufgegeben hat, sollte unter
Umständen darauf achten, ab welcher Frist man als Nichtraucher gilt. Hierfür
haben die Versicherer in den Anträgen verschiedene Zeiten festgelegt, die sich
mitunter stark unterscheiden können. Beispiel Risikolebensversicherung: Der
Hinterbliebenenschutz ist in der Regel schon zu Nichtraucher-Konditionen zu haben,
wenn der Antragsteller ein bis zwei Jahre abstinent lebte. Wer das Rauchen
aufgibt spart also mitunter nicht nur das Geld für die Zigarettenschachtel – sondern auch bei den
Versicherungsprämien!


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