Die Finanzierung des Eigenheims ist ein großer Schritt.

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Die Finanzierung des Eigenheims ist ein Schritt, der wohl überlegt und geplant sein will – immerhin geht es oftmals um Kreditbeträge von weit mehr als 100.000 Euro. Schon kleine Differenzen bei den Konditionen entfalten bei solchen Summen eine große Hebelwirkung, die sich je nach Geschick bei der Auswahl des Finanzierungsmodells zum Vor- oder Nachteil für den Kunden auswirkt.

Immobilienfinanzierung: Die zehn wichtigsten Tipps

Für die wasserdichte Finanzierung der eigenen vier Wände gilt es zahlreiche Aspekte zu beachten. Diese zehn Tipps vom Experten helfen Immobilienkäufern, alles richtig zu machen. Der Immobilienkauf ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Damit die eigenen vier Wände nicht zu einem finanziellen Abenteuer werden, sollten die künftigen Eigentümer sorgsam planen. Aus der Praxis kennen wir die häufigsten Fehler von Käufern und Bauherren bei der Finanzierung.


 

1. Finanziellen Spielraum kalkulieren:

Bauherren, die heute ihr Darlehen zum Niedrigzins abschließen, müssen damit rechnen, dass nach dem Ablauf der Zinsbindung der Anschlusskredit teurer wird. Bei der Kalkulation sollten sie ausschließlich Einkünfte berücksichtigen, die dauerhaft sind. Darüber hinaus sollten noch Reserven für das Auto, eventuelle Reparaturen am Haus, für Urlaub und Hobbys übrig bleiben.

2. Eigenleistungen richtig einschätzen:

Wer beim Bau seines Eigenheims mithelfen will, um Geld zu sparen, braucht viel Zeit. Ein Häuslebauer sollte vorab klären, ob er eine solche Arbeitsleistung neben seinem Hauptjob erbringen kann.

3. Kaufnebenkosten berücksichtigen:

Neben dem Kaufpreis fallen beim Erwerb einer Immobilie Nebenkosten an. Die Rechnungen von Makler, Notar, Grundbuchamt und Finanzamt können sich auf bis zu 15 Prozent des Objektpreises addieren. Tipp: Die Maklercourtage ist mitunter innerhalb gewisser Grenzen verhandelbar – oder aber Käufer und Verkäufer teilen sich diese Kosten.

 

Es geht nicht allein um den Zinssatz.

Wer Sondertilgungen leisten könnte und sich dieses Recht nicht im Darlehensvertrag einräumen ließ, verliert bares Geld. Wenn beispielsweise 10.000 Euro wegen des Fehlens einer entsprechenden Vertragsklausel nicht in die Sondertilgung investiert werden können, muss dieses Geld bis zum Auslaufen der Zinsbindung anderweitig angelegt werden. Liegt bei acht Jahren restlicher Zinsbindungsfrist der Zinssatz für die Geldanlage zwei Prozentpunkte unter dem Kreditzins, dann verliert der Kunde aufgrund der Differenz zwischen Kredit- und Anlagezins bis zu 1.600 Euro.


 

4. Extras einplanen:

Der vereinbarte ‚Festpreis‘ für die Immobilie umfasst meist nur eine Standardausstattung. Für Extras müssen Bauherren deutlich tiefer in die Tasche greifen. Auch die Kosten für die Erschließung des Grundstücks können hinzu kommen. Bei einem bestehenden Objekt sollte der Käufer kalkulieren, was er noch vor dem Einzug in die Immobilie investieren muss.

5. Geeigneten Vertrag wählen:

Manche Institute berechnen Schutzgebühren und andere Nebenkosten. Auch auf die Höhe und Fälligkeit von Bereitstellungszinsen sollten Häuslebauer achten, erklärt. Diese müssen sie zahlen, wenn die Bank das Darlehen zur Verfügung stellt, der Darlehensnehmer es aber zum vereinbarten Zeitpunkt nicht oder nicht vollständig abruft – etwa, weil das Objekt noch nicht fertiggestellt ist.

6. Risiken absichern:

Statt teurer ‚Rundum-sorglos-Policen‘ ist eine Absicherung im Krankheitsfall empfehlenswert, ebenso eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Risikolebensversicherung als Hinterbliebenenschutz. Darüber hinaus sollte der Immobilienkäufer eine Hausrat- sowie eine Haftpflichtversicherung in ausreichender Höhe haben.

 

Die BVS-Finanz KG ist ein unabhängiger Partner der ING-Diba Bank


 

7. Richtig tilgen:

Je tiefer das Zinsniveau, desto länger dauert es, bis ein Immobilienkäufer sein Annuitätendarlehen zurückgezahlt hat. Bei niedrigen Zinsen sollte er daher eine höhere anfängliche Tilgungsrate wählen, zum Beispiel zwei oder drei Prozent der Kreditsumme im Jahr.

8. Zinstief nutzen:

Zumindest bei der Erstfinanzierung sollte der Bankkunde die derzeit sehr günstigen Zinsen für mindestens zehn, besser 15 Jahre festschreiben lassen. Dies reduziert sein Zinsänderungsrisiko bei der Anschlussfinanzierung. Zehn Jahre nach der Vollauszahlung hat er übrigens ein Kündigungsrecht (BGB § 489, Kündigungsfrist: sechs Monate), auch wenn er einen Darlehensvertrag mit längerer Zinsbindung abgeschlossen hat.

9. Auf Sondertilgungen achten:

Der Kreditnehmer sollte sicherstellen, dass er die Möglichkeit zu kostenfreien Sondertilgungen während der Laufzeit hat. „Zudem sollte er die Tilgungshöhe variieren können. Falls sich seine wirtschaftlichen Verhältnisse verschlechtern, kann er die Ratenhöhe verringern.

 

10. Rücklagen bilden:

Bei Neubauten fallen oft nach zehn bis 15 Jahren die ersten größeren Reparaturen an. „Immobilienbesitzer sollten am besten während der ersten zehn Jahre Rücklagen bilden, in denen normalerweise keine aufwändigen Reparaturen notwendig sind.

 

Die Finanzierung des Eigenheims ist ein Schritt, der wohl überlegt und geplant sein will – immerhin geht es oftmals um Kreditbeträge von weit mehr als 100.000 Euro. Schon kleine Differenzen bei den Konditionen entfalten bei solchen Summen eine große Hebelwirkung, die sich je nach Geschick bei der Auswahl des Finanzierungsmodells zum Vor- oder Nachteil für den Kunden auswirkt.

Dabei gehe es nicht allein um den Zinssatz. Wer Sondertilgungen leisten könnte und sich dieses Recht nicht im Darlehensvertrag einräumen ließ, verliert bares Geld. Wenn beispielsweise 10.000 Euro wegen des Fehlens einer entsprechenden Vertragsklausel nicht in die Sondertilgung investiert werden können, muss dieses Geld bis zum Auslaufen der Zinsbindung anderweitig angelegt werden. Liegt bei acht Jahren restlicher Zinsbindungsfrist der Zinssatz für die Geldanlage zwei Prozentpunkte unter dem Kreditzins, dann verliert der Kunde aufgrund der Differenz zwischen Kredit- und Anlagezins bis zu 1.600 Euro.

Wer die Details in Kreditangeboten nicht in Eigenregie vergleichen kann oder will, sollte sich vor dem Abschluss eines Finanzierungsvertrags von kompetenten Fachleuten beraten lassen. Freie Baufinanzierungsvermittler können dabei einen Mehrwert bieten, weil sie nicht von einer einzigen Bank abhängig sind und je nach Bedarf des Kunden aus den Offerten ihrer Partnerbanken das passende Finanzierungsmodell konzipieren können.

So räumt etwa die Privatkundenbank ING-DiBa als eine der größten Partnerbanken für Baugeldvermittler die Möglichkeit ein, während der Zinsbindung den Tilgungsanteil und damit die Höhe der Monatsrate zwei Mal ohne Zusatzgebühren zu verändern. „Diese Option bietet sich für diejenigen an, die variable Gehaltsanteile gezielt zur zusätzlichen Tilgung nutzen wollen.

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