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Betriebliche Altersvorsorge und Gesundheitsleistungen im Kampf gegen den Fachkräftemangel

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland kämpfen gegen den Fachkräftemangel. Betriebliche Altersvorsorge und Gesundheitsleistungen spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Wie Unternehmen diese Benefits zur Mitarbeiterbindung nutzen.

Der Fachkräftemangel zwingt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland zum Handeln. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 94 Prozent der Unternehmen Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und -bindung ergreifen. Besonders die betriebliche Altersvorsorge (bAV) und Gesundheitsleistungen gewinnen an Bedeutung.

Die bAV wird von 34 Prozent der KMU angeboten, ein Anstieg von vier Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Größere Unternehmen setzen häufiger auf dieses Instrument: 48 Prozent der Unternehmen mit 201 bis 500 Beschäftigten bieten eine bAV an, während es bei den kleineren Unternehmen nur 14 Prozent sind.

Gesundheitsleistungen wie betriebliche Gesundheitsförderung und betriebliche Krankenversicherung sind ebenfalls wichtige Maßnahmen. Insgesamt 18 Prozent der Unternehmen bieten eine betriebliche Gesundheitsförderung an, während 14 Prozent eine betriebliche Krankenversicherung zur Mitarbeitendengewinnung und -bindung nutzen. Auch hier sind größere Unternehmen aktiver: 29 Prozent der größeren Unternehmen bieten Gesundheitsförderung an, verglichen mit nur sieben Prozent der Kleinstunternehmen.

Versicherungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Fachkräftebindung. Neben der bAV und der betrieblichen Krankenversicherung bieten 12 Prozent der Unternehmen auch eine betriebliche Unfallversicherung an. Diese Maßnahmen helfen, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden.

Über die KMU-Studie:
2024 befragte die Gothaer Versicherung deutsche KMU in einer Online-Befragung nach aktuellen Trends und Meinungen. Im Zeitraum vom 09. bis 29. Januar 2024 haben 1.022 Personen teilgenommen, die in ihren Unternehmen für das Thema Versicherungen (mit-) verantwortlich sind. Durchführendes Institut war die Heute und Morgen GmbH, Köln.

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