BVS-Finanz KG
telefon
info@bvs-finanz.de
telefon
09924 - 21 93 299
Home / Schadenmanagement

Schadenmanagement

Leistungsbeispiele

 

doppelter Kreuzbandriss nach Skiunfall 29.000,00 € Invaliditätsleistung

Beinfraktur mit Bänderschaden 49.000,00 € Invaliditätsleistung

Armfraktur mit Bänderlässion am Daumen 9.000,00 € Invaliditätsleistung

 

Mit dem 4-Schritte Plan alle Leistungen ihrer Unfallversicherung erhalten

Viele Menschen haben eine Unfallversicherung aber lediglich 30 % erhalten nach Unfällen die ihnen zustehende Leistung. Der Grund hierfür ist relativ einfach: Es wird schlichtweg vergessen, Unfälle zu melden und noch viel wichtiger, die Leistungen richtig geltend zu machen.

Das tückische an einer privaten Unfallversicherung ist nicht den Unfall als jeweiligen Versicherungsfall anerkennen zu lassen, sondern fristgemäß und korrekt sowie vollumfänglich die sogenannte Invalidität geltend zu machen. Denn ist diese Frist einmal abgelaufen, besteht nie mehr Anspruch auf eine Leistung gegenüber den Versicherer, egal wie schwer die Verletzung ist.

Als professioneller Schadensmanager arbeiten wir mit einem 4 Schritte Plan.

1. Schritt: Unfall formell und sachgerecht melden

Nachdem wir von einem Unfall Kenntnis erlangt haben, melden wir diesen formell an die Gesellschaft und lassen uns eine Empfangsbestätigung geben. Somit ist die Grundlage für spätere Leistungen geschaffen.

2. Schritt: Sofort-Leistungen beantragen

Im nächsten Stepp werden nun die jeweils versicherten Leistungen gemäß Versicherungsvertrag analysiert und Ansprüche herausgearbeitet. Häufig sind in privaten Unfallversicherungen mehrere Versicherte Leistungsarten integriert. So kann es beispielsweise sein, dass neben der klassischen Invaliditätsleistung auch ein Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, einmal Leistungen bei schweren Verletzungen, sogenannten Frakturgeldern oder sonstige Leistungen enthalten sind. Leistungsarten wie beispielsweise das Krankenhaustagegeld oder das sich anschließende Genesungsgeld können unmittelbar nach dem kranken Hausaufenthalt oder sogar noch während des Krankenhausaufenthalts geltend gemacht werden. Liegt diese Leistungsort in ihrem Versicherungsvertrag vor, weisen wir der Gesellschaft durch zum Beispiel Krankenhaus Entlassungsberichte oder ärztliche Bestätigungen die jeweiligen Tage noch, und erhalten somit die Leistung.

3. Schritt: Die Invalidität dem Grunde nach feststellen

Nachdem Leistungen, welche unmittelbar nach dem Unfall geltend gemacht werden können, ausbezahlt sind, muss man erörtern, welche Auswirkungen der Unfall Beziehung weise die Verletzung langfristig auf ihren Körper haben. Der Unfallversicherung spricht in diesem Zusammenhang von der sogenannten Invalidität. Eine Invalidität ist eine dauerhafte Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Mit dauerhaft meint der Versicherer hier einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren. Dies ist aber nicht damit gleichzusetzen, dass Invaliditätsleistungen erst nach 3 Jahren geltend gemacht werden können. Vielmehr sind Invaliditätsleistungen regelmäßig nach 6-12 Monaten nach dem Unfall fällig! Viele Gesellschaften argumentieren in ihren Informationsschreiben zu Invaliditätsleistungen, dass nur ein Anspruch auf Leistung besteht, wenn dauerhafte Beeinträchtigungen „etwas schwerer Natur“ bestehen. Dies ist nicht korrekt. Eine Invaliditätsleistung besteht ab dem 1. messbaren Grad eine Invalidität. Da in Verzierungsverträgen häufig hohe Invaliditätssummen versichert sind, kann ein geringer Grad an Invalidität auch schon eine nicht unerhebliche Leistung nach sich ziehen. Aus diesem Grund vereinbaren wir mit Ihnen ca. 6-9 Monate nach dem Unfall mit Ihnen einen Folgetermin (abhängig von der Schwere des Unfalls um vom Genesungsprozess). In diesen Termin besprechen wir mit Ihnen den aktuellen Heilungsverlauf und versuchen die darf Beeinträchtigungen aufgrund des Unfalls herauszuarbeiten. Wie bereits angesprochen, muss es sich hierbei nicht um schwere Beeinträchtigungen handeln. Medizinisch bewiesen ist mittlerweile, dass einfache Binderisse (zum Beispiel Außenbandriss am Knöchel, Kreuzbandriss im Knie oder Bänder Verletzungen in der Schulter) zu einer Invalidität führen, da die Stabilität des jeweiligen Bandes bzw. Gelenks nicht mehr exakt 100 % erreichen wird. Somit entsteht ein Anspruch auf Invaliditätsleistung. Nun kommt das wichtigste: Wir erstellen zusammen mit Ihnen eine Auflistung aller potentiellen dauerhaften Beeinträchtigungen in Form eines Attestes. Mit diesem Attest gehen Sie zu einem Arzt Ihres Vertrauens und lassen sich dahingehend untersuchen, ob diese dauerhaften Beeinträchtigungen ärztlich attestiert werden können. Eine Bescheinigung über die Höhe der Invalidität bzw. die Schwere der darauf Beeinträchtigung wird hier noch nicht getroffen. Dies ist häufig einer separaten Begutachtung vorbehalten. Hierbei ist von entscheidender Bedeutung, dass dieses Attest spätestens 12 Monate nach dem Unfall erstellt um bei der Versicherung eingereicht-somit geltend gemacht worden ist! Wir lassen uns selbst verständlich die Übermittlung des Attestes und den Erhalt durch die Gesellschaft wieder bestätigen. Nachdem die Invalidität nun gegenüber der Gesellschaft geltend gemacht wurde geht es nun um die Höhe der Leistung:

4. Schritt: Die Höhe der Invaliditäts-Leistung

Unfallversicherungen versuchen häufig durch sogenannte Abgeltungsangebote Invaliditätsleistungen durch Einmalzahlungen ohne genaue Feststellung der Höhe der Invalidität abzufertigen. In den meisten Fällen ist dies nachteilig für den Versicherten, da das Angebot nicht der Summe entspricht, welche Ihnen eigentlich zusteht. Aus diesem Grund erstellen wir aus Erfahrungswerten aus vergleichbaren Unfällen eine potentielle Leistungsabrechnung. Als erstes wird aus vorliegenden medizinischen Unterlagen zu Ihrer Person (gegebenenfalls Berufsgenossenschaft rechtliche Gutachten oder sonstige medizinische Befunde) ein theoretischer Invaliditätssatz herausgearbeitet erstellt. Sollten mehrere Körperteile betroffen sein, werden mehrere solcher Invaliditätsätze erstellt. Diese Invaliditätsätze bemessen sich nach der funktionalen Einschränkung ihrer jeweiligen Glieder im Verhältnis eines Gliedes eines vergleichbaren gesunden Menschen gleichen Geschlechts (Normalnull Methode). Nachdem für jedes Glied ein Invaliditätsgrad festgelegt wurde, legen wir dem die sogenannte Gliedertaxe aus ihren Versicherungsbedingungen zu Grunde um die Leistungen in Prozent berechnen zu können. Bei mehreren beeinträchtigten Gliedern werden diese Prozentsätze addiert. Nachdem wir einen Prozentsatz errechnet haben, legen wir diesem wiederum die im Versicherungsschein festgelegte Versicherungssumme zum Zeitpunkt des Unfalltages sowie einer möglichen progressiven Staffel zu Grunde. Daraus erlässt sich nun eine mögliche Versicherungsleistung errechnen. Auf Grundlage dieser Berechnung wird nun mit dem Versicherer über die Entschädigung verhandelt.

 

Wenn der Versicherer nicht oder zu wenig leisten will:

Besteht zwischen der berechneten Versicherungsleistung unsererseits uns einer möglichen Entschädigung seitens der Versicherung ein zu großer Unterschied und lässt sich aufgrund dessen auch keine Einigung erzielen, ist es häufig erforderlich eine Schlichtungsstelle anzurufen. Im Rahmen des Schadenmanagements übernehmen wir die vollständige Korrespondenz mit der Schlichtungsstelle für sie. Der Vorteil: entscheidet die Schlichtungsstelle zu ihren Gunsten, ist der Versicherer bis zu einer Leistungssumme in Höhe von 10.000 € daran gebunden. Entscheidet die Schlichtungsstelle hingegen für die Gesellschaft steht Ihnen immer noch der Rechtsweg offen.

Für diesen Fall arbeiten wir mit professionellen Fachanwälten, insbesondere für Versicherungs- und Medizinrecht zusammen. Wir lassen den Fall von diesen Experten für Sie kostenlos einschätzen und übernehmen auch hier die vollständige Korrespondenz. Stellt sich hierbei heraus, dass eine Klage Aussicht auf Erfolg hätte, erörtern wir für Sie das Kostenrisiko eines Prozesses. Im Optimalfall besteht eine private Rechtschutzversicherung welche die Kosten in diesem Fall in der Regel übernimmt.

Alle Entscheidungen bleiben allerdings bei Ihnen. Sie sind weder verpflichtet die Schlichtungsstelle anzurufen, noch einen Rechtsanwalt zu beauftragen oder einen gerichtlichen Rechtsstreit anzustreben.

Top